Entgegen der Kundenservicequalität

Am 27.12.2016 kaufte ich mir bei xxx.de eine Federsattelstüze. Ein einfacher Vorgang war dies nicht, da mein Fahrrad in den 90 des letzten Jahrhundert hergestellt wurde und der Rahmen nicht den heutigen üblichen Durchmesser hat. Es war ein kurzes Gespräch mit dem Onlinehändler nötig. Die Wartezeit war gering und ich wurde schnell zu einer Fachkraft durchgestellt. Die Fragen wurden sehr gut beantwortet und die Lieferung erfolgte schnell. Fazit: ein guter Service – da kauft man gern wieder ein, ich war sehr zufrieden.

Als Zahlart wählte ich Rechnung, die der Onlinehändler mit dem Zahlungsdienstleister ABC abwickelte.

Hier endete dann die Qualität am Kunden. Bei meiner Überweisung des Rechnungsbetrages verwendete ich den Verwendungszweck FED1xxxxxx. Mutmaßlich war dies irgendwo auf der Rechnung als Nummer des Onlinehändlers vermerkt.

Es kam eine Mahnung oder Zahlungserinnerung von ABC per E-Mail. Ich beantwortete die E-Mail und teilte mit, daß ich fristgerecht gezahlt habe.

Die Antwort kam vier Tage, am 7.02.2017 mit folgendem Inhalt:

vielen Dank für Ihre Nachricht an ABC.

Dies ist nicht korrekt.

Wir gaben den Verwendungszweck „BPFDExxxxxxx/xxxx“ vertraglich vor. Dies resultiert aus den von Ihnen akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen …

Sie nutzten stattdessen den Verwendungszweck „FED1xxxxxx“. Dies machte die üblicherweise automatische Buchung unmöglich.
Somit sehen wir die Verantwortung für die Verzögerung bei Ihnen und können die Mahngebühren daher nicht entfernen.

Bitte überweisen Sie 4,83 EUR zum Ausgleich Ihrer Forderung auf folgendes Konto:

Bank: xxx
Inhaber: abc GmbH
IBAN: DE…
BIC: BV…
Verwendungszweck: BPFDExxxxxxx/xxxx

Vielen Dank.

Heute am 8. Februar traf zusätzlich eine „Letzte Mahnung“, datiert 3.02.2017, mit Frist zum 12.02.2017 ein.

Jetzt wird gedroht, daß man die Forderung einem Inkasso-Partner übergibt und eine Meldung der „negativen Zahlungserfahrung“ an „Auskunftei-Partner“ erfolgt. Weiterhin würden sie mir keine ABC Zahlung mehr anbieten.

Ich habe dann heute, weil ich mir wegen 4,83 € keine weitere Arbeit mehr machen möchte einfach gezahlt.

Warum nur macht sich ein Händler die Arbeit um seine Kunden auf hösten Niveau zufrieden zustellen, wenn er auf der anderen Seite ein Dienstleister ins Geschäft holt, für den Qualität am Kunden völlig schnuppe ist.

Wir haben bei FalkMedien täglich einige Buchungen die auf dem ersten Blick (falscher Verwendungszweck)  nicht automatisch verbucht werden können. Bei FalkMedien werden aber auch offener Betrag und Kundenname mit Überweisungsbetrag und Name des Überweisenden verglichen, so daß auch Zahlungen mit falschen Verwendungszweck automatisch verbucht werden.

Trotzdem gibt es auch bei uns einige Zahlungen, die manuell verbucht werden müssen. Wir kämen aber nie auf den Gedanken dies dem Kunden mit Mahngebühren zu berechnen. Wir meinen, daß wäre die letzte Zahlung des Kunden überhaupt, er kauft sicher in Zukunft wo anders ein.

Ich vermeide jedenfalls in Zukunft Shops die mit diesen Zahldienstleister zusammenarbeitet. Auf dem ersten Blick scheint es für Shopbetreiber attraktiv zu sein mit ABC Rechnungszahlung anzubieten. Ob der Shopbetreiber messen kann wieviel Kunden nicht mehr wegen ABC wiederkommen oder wegbleiben?

Wir haben mit der Prüfung begonnen bei FalkMedien im WebShop die Zahlart Rechnung mit Dienstleistern umzusetzen. Ich bin froh, daß mir das Malheur bei xxx.de mit ABC passiert ist. ABC wird sicher nicht Partner von FalkMedien. Unseren Kunden möchten wir behalten und nicht wegen kleiner Unachtsamkeiten mit Mahngebühren belasten.

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