Aus Anlaß der Firmung benutze der Bischof heute einen Barockkelch aus dem Kirchenschatz

Aus Anlaß der heutigen Firmung zelebrierte Bischof Friedrich Ostermann das heilige Meßopfer mit einem silbervergoldeten Barockkelch Prager Herkunft aus dem Kirchenschatz von St. Aegidii.

Das besondere Meisterwerk mit Emailbildchen, Halbedelsteinen und Filigran geschmückt, gehörte ursprünglich dem Zisterzienserkloster Neuzelle bei Frankfurt an der Oder. 1831 gelangte der Kelch auf ungeklärte Weise zur Martinskirche nach Münster. Der vom Prager Goldschmied Michael Josef Cocsell gefertigte Kelch trägt das Wappen des Neuzeller Abtes Conrad Proche (1703-1727).

Der Kelch war der unter dem Fuß angebrachten Inschrift zufolge 1831 im Besitz des Minoriten Aloys Joseph Schmedding, Kuratpriester an St. Martini in Münster. Gegenstück zu diesem Kelch gibt es in St. Martini (Münster) und St. Clemens (Tegte).

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